Kinder- und Jugendfreizeiten haben eine lange Tradition. In keinem anderen Feld der Kinder- und Jugendarbeit lebt eine Gruppe für einen bestimmten Zeitraum so intensiv zusammen, wie während einer Freizeit.

Freizeitleitung

Die Freizeiten werden von jungen, engagierten und erfahrenen ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen begleitet, die viel Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben. Einige unserer Freizeitleiter*innen haben bereits jahrelange Freizeiterfahrung. Sie werden von hin und weg ausgebildet und begleitet. Das Ausbildungskonzept umfasst pädagogische und rechtliche Themen sowie das Kochen mit Freizeitgruppen. Regelmäßig absolvieren unsere Freizeitleiter*innen Erste- Hilfe- Kurse. Darüber hinaus erwerben einige den DLRG- Rettungsschimmer in Bronze. Unsere Ehrenamtlichen wollen mit Ihrem Engagement Teilnehmer*innen ermöglichen Gemeinschaft zu erfahren.

Inklusion

Unsere Freizeiten richten sich an alle Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus bemühen wir uns um Inklusion, das heißt die Teilnahme von behinderten Kindern und Jugendlichen bei unseren Freizeiten, zu verwirklichen. Je nach Art der Behinderung müssen natürlich unterschiedliche Voraussetzungen gewährleistet sein. Dies wird individuell geprüft und mit dem Team der ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen besprochen. Sprechen Sie uns an!

Preise und Leistungen

Die Preise unserer Freizeiten sind so kalkuliert, dass wir keine Gewinne machen. Wir wollen preiswerte Freizeiten anbieten, aber nicht am falschen Ende sparen. Außer Taschengeld (für Briefmarken, Ansichtskarten, Getränke, Souvenirs, Eis etc.) sind bei uns die anschließend aufgeführten Leistungen im Freizeitpreis enthalten. Geringe Mehrkosten entstehen, wenn von den Freizeitteilnehmer*innen ein zusätzlicher Ausflug gewünscht wird.

Hin- und Rückreise (außer bei Freizeiten mit eigener Anreise)

Unterkunft

Vollverpflegung (ab Ankunft am Freizeitort)

Versicherungen

Spiel- und Beschäftigungsmaterial

in der Regel ein Ausflug

Die Leitung der Freizeit durch ein ehrenamtliches Freizeitteam

Versicherung

Für eine eventuell notwendige Krankenbehandlung im Ausland muss die Europäische Krankenversicherungskarte mitgenommen werden. Krankenkassen stellen auf Anfrage ein entsprechendes Dokument aus, sofern Ihnen keine Karte vorliegen sollte.

Im Krankheitsfall muss zunächst die eigene Krankenkasse eintreten. Die an Ort und Stelle zu zahlenden Behandlungskosten sind von den Freizeitteilnehmer*innen zu bezahlen. Die quittierte Rechnung ist zunächst der eigenen Krankenkasse vorzulegen. Werden die Kosten von dieser nicht voll übernommen, legen wir unserer Versicherung die Unterlagen zur Restzahlung vor.

Alle Freizeitteilnehmer*innen sind über hin und weg nachrangig unfall- und haftpflichtversichert, bei Freizeiten im Ausland wird eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Jede Versicherung über hin und weg tritt nur zusätzlich zur Versicherung der Teilnehmer*innen ein bzw. für den Fall, dass keine eigene Versicherung besteht. Kosten, die von keiner Versicherung übernommen werden, sind von den Teilnehmer*innen bzw. deren Eltern zu tragen. Unsere Versicherungen treten grundsätzlich nicht ein, wenn gegen die Anordnung der Freizeitleitung verstoßen wird.

Vor der Freizeit

Vortreffen und Infobrief

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine Anmeldebestätigung sowie eine Rechnung. Für alle Freizeiten findet in der Regel drei bis sechs Wochen vor Reiseantritt ein Vortreffen mit den Teilnehmer*innen statt. Die Vortreffen sind wichtig. Sie dienen dem Kennenlernen, geben Informationen und ermöglichen Programmabsprachen.

Darüber hinaus bekommen alle Freizeitteilnehmer*innen einen ausführlichen Infobrief, der alle wichtigen Informationen (Angaben über Abfahrtszeiten, Packlisten, Taschengeldempfehlungen, Freizeitadresse etc.) enthält.

Visabestimmungen

Bei Freizeiten im Ausland ist grundsätzlich ein gültiger Reisepass oder Personalausweis/ Kinderausweis für den Grenzübertritt  erforderlich. Teilnehmer*innen, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, müssen sich rechtzeitig ein Visum für das jeweilige Aufenthalts- und Durchreiseland besorgen.

Reisegepäck

Gepäck wird in im Umfang von einem Koffer (max. 20 kg) und einem Handgepäckstück befördert. Die Busfahrer*innen sind darauf angewiesen, das Zuladegewicht einzuhalten, weshalb pro Person ein Gepäckstück plus Handgepäck einkalkuliert ist. Hartschalenkoffer sind ungeeignet. Wir empfehlen einen Reisekoffer, eine Reisetasche oder einen Rucksack. Bei den Wintersportfreizeiten können zusätzlich ein paar Ski/ ein Snowboard sowie ein paar Skischuhe mitgenommen werden. Gepäck und sonstige mitgenommene Sachen sind vom Teilnehmenden beim Umsteigen von einem Transportmittel in ein anderes selbst zu beaufsichtigen.

Auf der Freizeit

Wir möchten auf unseren Ferienfreizeiten eine Atmosphäre schaffen, in der es für die Kinder und Jugendlichen möglich ist, sich kennenzulernen, Bindungen einzugehen, Freundschaften zu schließen und Gemeinschaft zu erleben.

Unterkunft

Unsere Häuser und Campingplätze haben wir sorgfältig ausgewählt, ihre Ausstattung ist einfach und zweckmäßig. Hotelkomfort ist bei unseren Freizeiten nicht zu erwarten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirken beim Kochen und Küchendienst mit und übernehmen Mitverantwortung fürs Sauberhalten.

Verpflegung

Ein Großteil der Freizeiten sind Selbstversorgerfreizeiten (siehe Ausschreibungen). Zusammen bereiten Teilnehmer*innen und Freizeitleiter*innen in kleinen, wechselnden Gruppen gemeinsam das Essen zu. Jede/r kann ihr/sein Lieblingsessen für die Gruppe kochen. Es gibt in der Regel drei Mahlzeiten am Tag, von denen eine warm ist. Das Essgeschirr muss mitgebracht werden (ausgenommen Hausfreizeiten). Gemeinschaftsdienste wie die Zubereitung der Mahlzeiten und die Reinigung der sanitären Anlagen, gehören mit zur Aufgabe der Teilnehmenden.

Programm

Unsere ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen machen Programmvorschläge. Beim Vortreffen und auf der Freizeit werden die Teilnehmenden in die Programmgestaltung mit einbezogen. Unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern geben wir am Freizeitort und bei anderen Unternehmungen einen altersgemäßen Freiraum zur eigenen Gestaltung.

Zimmer- oder Zeltbelegung

Die Zimmer/ Zelte auf den Freizeiten belegen wir geschlechtergetrennt.

Regeln

Es gilt auf allen unseren Freizeiten das Jugendschutzgesetz und seine Regelungen. Gruppenregeln, etc. legt das ehrenamtliche Freizeitteam der Freizeit gemeinsam mit den Teilnehmer*innen fest.

Wertgegenstände

Für den Verlust von Wertgegenständen können wir keine Haftung übernehmen. Es sollte gründlich
überlegt sein, was dringend auf die Freizeit mitgenommen werden muss.

Erreichbarkeit

Während der Freizeiten, halten wir den laufenden Kontakt zu unseren Freizeitteams.

Nach der Freizeit

Das Nachtreffen der Kinder- und Teeniefreizeiten findet traditionell nach der Sommerpause im Evangelischen Stadtjugendpfarramt Frankfurt am Main statt. Das Nachtreffen ist der Treffpunkt für Freizeitteilnehmer*innen, Eltern und ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen. Eine Einladung erhalten Sie am Ende der Sommerferien.

Das Nachtreffen der Jugendfreizeiten findet in der jeweiligen Freizeitgruppe statt, sofern keine individuellen Absprachen zwischen den Teilnehmer*innen und den ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen vereinbart wurden.